Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Worte eine enorme Macht besitzen: Das, was du in Büchern und Zeitungen liest, formt dein Verständnis der Welt. Man denke nur an den ach so gesunden und daher unbedingt häufig zu verzehrenden Spinat … (Mehr zum Wahrheitsgehalt dieser Legende findest du übrigens gegen Ende des folgenden Artikels: https://de.wikipedia.org/wiki/Spinat.) Das, was andere Menschen über dich sagen, formt deine Sicht auf dich als Person, deine Möglichkeiten und Grenzen, auf das, was du darfst oder eben auch nicht. Worte bewegen, sie haben Macht: Macht aufzurichten, Kraft zu spenden oder aber runterzudrücken und dich mut- und perspektivlos zurückzulassen.
Ich persönlich liebe Worte. Ich spiele gerne mit ihnen und bin bemüht, sie positiv zu nutzen. Aus diesem Anliegen heraus ist vor einem guten Jahr die Arbeit von WORTBEWEGER.de entstanden. Hinter WORTBEWEGER steckt der Wunsch, gute Worte in die Welt zu rufen und wo immer möglich negative durch positive zu ersetzen.
Alles fing an mit einem Traum. Es hat Mut gekostet, ihn zu leben – und tut es noch immer. Quatschis in meinem Kopf buhlen um Aufmerksamkeit, Grenzen wollen mir einreden, dass sie das Ende markieren statt des Übergangs zu Neuland. Vor einem Jahr bin ich die ersten Schritte gegangen. Und habe mich entschieden, weiterzugehen!
worte
kombinierte buchstaben
sie erzählen geschichten
unterschätze nie ihre macht
bewegen


Frag dich:
Brillen. Sie können wunderschön aussehen und trotzdem nicht passen – genau wie unreflektierte, aber doch vehement verteidigte Werte, Traditionen und Leitsätze. Die Herausforderung besteht darin, zu sich selbst ehrlich zu sein und sich zu hinterfragen. Welche Brillen trage ich – und noch viel wichtiger: passen sie?
Die Filme handeln von drei verschiedenen Brillenträger-Typen:
Nachdem der Juli zum Mut-Monat ausgerufen wurde, folgt nun eine zweite Aktion auf facebook: „Dankbar durch den Advent“.
Während gut sitzende Brillen, genauso wie Werte und Traditionen, das Leben erleichtern, verhält es sich mit Billigware anders. Denn sie sorgt allzu oft dafür, dass man nicht mehr durchblickt. Ich denke da an Werte und Traditionen, die man unreflektiert übernimmt: Sie müssen nicht schlecht sein, aber wenn man sie übernimmt, ohne vorher zu überprüfen, ob sie auch stimmig sind, kann das nach hinten losgehen. Sie können passen, müssen aber nicht. Und ehe man sichs versieht, ertappt man sich dabei, dass man diese Werte und Traditionen vehement verteidigt, jedoch nicht mal weiß, warum eigentlich. Das fällt nicht auf, solange man sich mit Menschen umgibt, die die gleiche Brille tragen. Aber wenn man beispielsweise mit Kindern zu tun hat, deren Augen gut sind und die daher keine Brille tragen, wird es spannend. Denn sie stellen Fragen – und geben sich nicht mit einem „Das ist halt so!“ zufrieden. Zum Glück!